Donnerstag, 30. April 2009

Nimm den Schwaben mit!

Huch! Wasch macht der Jogi Löw unter meiner Dusche?



Klaro! Sich säubern für den Clasico am Sonnabend. Dass da keiner rieche wie ein weißes Ferkel!

Freitag, 24. April 2009

Der Südligenbericht von Catherine Zeta-Bohlen

Days of Entscheidung

Dass man die Krise durchaus persönlich nehmen sollte, dieser Standpunkt wurde hier in den letzten Wochen sehr ernsthaft vertreten: Es war nämlich äußerste Ruhe im Karton. Postings? Fehlanzeige! Dabei wurde aber durchaus über Fußball nachgedacht und auch publiziert. Allerdings: mit der guten alten analogen Methode – Stift und Zettel, und ab die Post. Strom sparen war die Devise. Das Zusammengeschriebene zeigte ich dann Fußball interessierten Menschen auf der Straße meines Vertrauens. Dabei geriet ich in manchen Streit über die Frage, ob die Krise nun mittlerweile so schlimm sei, dass man sie eigentlich mit „ie“, also Kriese, schreiben müsse. Nun ja.

Als äußerst krisenfest beweist sich der FC Barcelona, der konstant so bezaubernden Fußball spielt wie anno 2005/06, wobei sich neben den üblichen Verdächtigen (Xavi, Alves, Messi, Eto’o) besonders Andrés Iniesta auszeichnet: ein schmaler, blasser Edelmann (bösen Zungen benutzen auch gern den Begriff „Maschinenbaustudent“) mit unglaublichen Auge und Ballgefühl.
Ebenso unbeeindruckt vom Finanzmarkt-Armageddon zeigt sich Real Madrid. Denn bei denen wird mal wieder freudig über die anstehenden bzw. vermeintlichen Transfers laut nachgedacht – mittlerweile schon eine gute alte Tradition in der spanischen Kapitale. Ribery für 38 Mio, Kakà schon einen Vorvertrag und Cristiano Ronaldo steht ja angeblich eh schon fest. Nur leider wissen deren derzeitige Arbeitgeber noch gar nichts von dem, was Real schon wissen will. Falls man mal später einen Schuldigen für eine mögliche (bald kommende) Inflation sucht, darf man getrost mit den Finger auf die weißen Schweinchen zeigen.

Über England wollen wir hier mal nicht reden, denen glaub ich eh nix mehr. Allerdings haben die mit ausländischen Trainern und Spielern bisher noch immer für Angst und Schrecken im Süden gesorgt.

Bleibt noch der Blick nach Italien, dort, wo man noch immer fest an die Stärken des eigenen Fußballs glaubt, trotz der Kompletteliminierung in den europäischen Pokalwettbewerben. Jedoch, da ist einer, der sich aufschwingt, den Finger in die Wunde zu legen: José „the special one“ Mourinho. Er beschwerte sich zuletzt darüber, dass auf Grund des Erfolgsdrucks bei den Clubs keine nachhaltige Entwicklung der Kader und der Spielkultur möglich wäre. Alles nur aufs Ergebnis ausgerichtet. Zudem holte Mourinho mal wieder zu einem Rundumschlag gegen die Schiris aus. Kein Wunder, denn Inter schied im Pokalhalbfinale gegen Sampdoria aus (die das Finale nun gegen Lazio bestreiten, die wiederum Juve ausschalteten). Und wegen dieser ganzen verbalen Eskapaden hasst man Mourinho mal wieder. Aber das war ja in England auch der Fall. Und dann, als er ging, waren doch alle traurig. (Was aber auch daran liegen könnte, dass ein Großteil der Menschen in der westlichen Welt traurig zu sein scheint. Jedoch: Nix Genaues weiß man nicht.)