Freitag, 29. Mai 2009

Der zwölfte Mann: Ridley Scott

Wie u.a. faz.net berichtet:

"Mit Szenen aus dem Monumentalfilm "Gladiator" hatte Trainer Josep Guardiola die Spieler des Champions-League- Siegers FC Barcelona auf das Finale gegen Manchester eingestimmt. Wie die spanische Presse berichtete, hatte der Coach das Aufwärmtraining vor dem Anpfiff des Endspiels verkürzt, um den Spielern ein Video vorzuführen. Während die United-Spieler sich auf dem Rasen in Rom warmliefen, bekamen die Barça-Profis Szenen aus dem - mit fünf Oscars ausgezeichneten - Film von Ridley Scott zu sehen. In die Filmszenen waren auf dem Video Aufnahmen von Glanztaten Barças eingeschnitten. Zu der siebenminütigen Montage erklang Musik aus der Oper "Turandot" von Giacomo Puccini. "Guardiola motivierte seine Spieler, ohne ein einziges Wort zu sagen", berichtete die Zeitung "El País". Die Vorführung des Videos in dem abgedunkelten Kabinenraum habe einen solchen Eindruck gemacht, dass einigen Profis Tränen in die Augen getreten seien."

(Einen sehr schönen Artikel zum CL-Finale in der ewigen Stadt gibt es in der ebenfalls in der FAZ von Roland Zorn - sicher der Sportjournalist mit einem der tollsten Namen. Wie es Catherine Zeta-Bohlen in der Triumph-Nacht erging? Nun ja, sie soll sich jedem, der sich auch nur im Geringsten als Barca-Fan zu erkennen gab, an den Hals geschmissen haben und wird hoffentlich demnächst in einem "Südligenbericht" darüber berichten ...)

Freitag, 22. Mai 2009

Neulich in Barcelona

Engländer: Ich komme im Auftrag des Scheichs Dingsdabums und des Geistes von Ian Curtis.
Messi: So, so.
Engländer: Aber klar! Ich pack' deinem Presidente 150 1-Million-Euro-Scheine aufm Tisch und dann kannste endlich für Manchester City spielen.
Messi: Nö. Keine Lust.
Engländer: Na, hör' mal. Wir zahlen dir auch zehn Millionen im Jahr.
Messi: Nu übertreib' ma' nich.
Engländer: Nee, im Ernst. Zehn Millionen. Netto!!!
Messi: Ey, netto is doch voll Neunziger, hihi.
Engländer: Woher haste denn den Scheiß? - Nu komm, gib dir 'nen Ruck.
Messi: Nee, is mir zu blöd. Geh ma' jetzt bitte.
Engländer: Mist.

Dienstag, 19. Mai 2009

Il Speciale

"Juve, Milan und Roma ohne Titel. Schöne Ferien wünscht José Mourinho!"

T-Shirts mit diesem schönen Spruch darauf trugen die Inter-Spieler am Sonnabendabend, als es auf dem Trainingsgelände Appiano Gentile zu einer spontanen Meisterfeier kam (siehe letzten Eintrag unten).
Auch wenn Inter unter Roberto Mancini ähnlich erfolgreich war und mit José Mourinho bisher keine große spielerische Weiterentwicklung erfuhr: the Special One hinterlässt auf jeden Fall Spuren im kulturell-künstlerischen Bereich, wie hier zu sehen:



Sonntag, 17. Mai 2009

Inter-lona

Getreu nach Schelsky (nicht der Verein, der Soziologe!): "Die Arbeit tun die anderen". Barca und Inter werden durch Villarreal (3:2 gegen Real) und Udine (2:1 gegen Milan) zu hoch verdienten und sehr sympathischen Meistern gemacht. Und bei Real und Milan werden nun die Gelddruckmaschinen angeworfen. (Da es weder Peseten und noch Lira, sondern nur noch den Euro gibt, brauchen die ja eigentlich nur noch eine, die sie sich dann gegenseitig borgen.)

Freitag, 15. Mai 2009

Lazio-lona

Es soll ja Leute geben, die sich die frischesten News des südlichen Fußballs auf obskuren Seiten wie dieser besorgen - was ich nicht empfehlen kann.

Das hier stimmt auf jeden Fall:
Den italienischen Pokal holt sich Lazio Rom gegen Sampdoria, 6:5 nach Elfer-Schießen (1:1 nach regulärer Spielzeit und Verlängerung). Glückwunsch! (Uiuiui, wurde da etwa gerade Lazio Rom gratuliert? - Ja, und das auch auf die Gefahr hin, dass mich jetzt alle netten Menschen hassen. Was sie erst recht tun werden, wenn sie erfahren, dass ich zu Hause in meinem riesigen Kleiderschrank einen FC Millwall-Pulli zu hängen habe ... Muss ja auch ab und zu mal sein: in den Keller zu den Schmuddelkindern steigen und so tun, als wär' man fair.)
Den spanischen Pokal für Barca, nach 4:1 gegen Athletic Bilbao, also großes Separatisten-Gebolze in Valencia unter den Augen des Königspaares? Mitnichten. Bilbao mit schneller 1:0-Führung, die Yaya Touré noch in der ersten Hälfte egalisieren konnte. Danach dann der "granatblaue Tsunami" (Marca), der in der zweiten Hälfte innerhalb von zehn Minuten die Sache klarmachte. Bis auf den Gegenstand, der Dani Alves an den Kopf geworfen wurde, war es auf den Rängen friedlich und die gegenerischen Vereine zollten sich eine Menge Respekt. Respektloser ging's dann in Barcelona selbst zur Sache.
Schon noch länger steht fest ... Portugiesischer Meischter: FC Porto.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Der Südligenbericht vor Ort

Seid mit dabei, wenn Catherine Zeta-Bohlen im Nou Camp aufs Spielfeld kuckt!
Block 536, Reihe 31, Sitz 19, von dort am Sonntag ab 21Uhr berichtet, wie die Pille über das satte Grün des Rasens zwischen den Spielern Barcas und des CF Villarreal hin und her gedroschen wird. Wie das geht? Wegen Zwitschern, auch Twitter genannt. Über diesen sympathischen Dienst, den ihr hier am rechten Rand (ui, ui!) verfolgen könnt, oder hier. Falls Real am Sonnabend bei Valencia nur ein Unentschieden rausholt, ist sogar der vorzeitige Titelgewinn drin. (Daneben wird so auch diversen anderen Fragen nachgegangen: Sollte man in seiner Freizeit nicht lieber Sylt besuchen als Barcelona? Lässt sich Messi tatsächlich beim Playe-Spielen die Haare schneiden? Wird Catherine Zeta-Bohlen von grenzdebilen Chelsea-Fans lebensgefährlich verletzt werden? ... Folgt ihr!)

PS: Der Süden hat uns wieder! Neben ManU ist durch Barca auch der Südligenbericht beim Kampf um Rom vertreten. Iniesta, mach's noch einmal!

Sonntag, 3. Mai 2009

HiguainHenryPuyolMessiRamosHenryMessiPiqué

2:6!!!!!!! 

(Oder: 6:2. Wie man's auch dreht und wendet - die Schweinegrippe ist in Europa nicht angekommen. Puh. Glück gehabt.)