Dienstag, 16. Juni 2009

Der Südligenbericht von Catherine Zeta-Bohlen

So weit im Süden, dass es möglicherweise schon wieder Norden ist...

Mensch, sei demütig und jeden Tag dankbar für das, das man als Annehmlichkeiten so um sich hat! – Diesen Gedanken muss man sich dieser Tage beim Confed-Cup-Kucken (fällt uns denn nichts Besseres ein!?) immer wieder bewusst machen. Denn wer sich am Sonntag tatsächlich das Eröffnungsspiels (Südafrika gegen den Irak) dieser FIFA-Geldschneiderei reingezogen haben sollte, der sieht und fühlt nun klarer: selbst das 4.- und 5.-Liga-Gebolze in unseren Breitengraden hat zum Teil mehr zu bieten, und die Champions League ist angesichts des Confed-Cups ein Luxus, der in einer ungerechten Welt wie ein feist grinsender Zynismus daherkommt – Junge, Junge, geht’s uns gut!

Aber da man bestimmte Ungerechtigkeiten einfach auch ertragen muss (wenn nicht, könnte man eines Morgens als Faschist oder Kommunist aufwachen – auch nicht so schön ...), übersteht man einfach mit gutmütiger Lässigkeit auch dieses Nationalmannschaftsschmierentheater und dass Seppel Blatter mal wieder eine Bühne mehr hat, Umarmungen mit korrupten Politikern auszutauschen.

Und wat is mit Real? – Herrje, lasst mich bloß mit dieser Scheiße in Ruhe. Es scheint fast so, als würde denen die halbe Welt (kleine chinesische Mädchen und Paris Hilton mal ausgenommen) bald nur noch Misserfolg wünschen. Armer Trainer Pellegrini! Aber wahrscheinlich wird es doch für ein paar Titel reichen und danach steht die Florentino-Perez-Regentschaft wieder vor einem sportlichen Scherbenhaufen. Zu dieser Sache kann man eigentlich nur zwei Leute befragen: Paul Ingendaay, FAZ-Chefkorrespondent in Spanien und Chef-Fußballauskenner (kein Scheiß!), der letztens einen schönen Artikel zum Thema schrieb, oder die neue moralische Instanz im deutschen Fußballuniversum, Matthias Sammer (matthias.sammer@dfb.de, oder so ähnlich).

Die ganzen getätigten und kommenden Monstertransfers können auf transfermarkt.de verfolgt werden.

Sela, Psalmenende (wie Doktor G.B. einst schrieb).

Donnerstag, 4. Juni 2009

Sorryporry

Der Südligenbericht von Catherine Zeta-Bohlen kommt an dieser, trotz oder wegen der laufenden Saisonvorbereitungen, demnächst wieder zurück: mit heißen Themen (vor allem den zu erwartenden Transferwahnsinn betreffend) und feuchten Tränen (Ciao Pavel Nedved, du blonder Prinz! Keine Grüße an Luis Figo! Und vor allem: Tschüssi Paolo!).