Montag, 14. September 2009

Da darf man sich aufs Rückspiel freuen!

Adebayor (Scheich City) gegen die Anhänger seines Ex-Clubs ...



... klarer Fall von insulanischem Sittenverfall.

Mittwoch, 9. September 2009

Sonntag, 6. September 2009

Maradonna mit Argentinien in der Quali mit dem Rücken zur Wand!

Warum wir trotzdem auf Diego bauen, siehe hier (und auf die 10):



("Bauen"? "Bauen"??? - Müsste es nicht eigentlich "vertrauen" heißen? - Keine Ahnung.)

Mittwoch, 2. September 2009

Der Südligenbericht von Catherine Zeta-Bohlen

Mailand statt Mitteldeutschland und München

Und es begab sich, dass in einer Metropole in Süddeutschland ein 25-Millionen-Euro-Niederländer aus der Asservatenkammer Real Madrids für Furore sorgte und dass man sich im Saarland und in Sachsen und ebenso in Thüringen mal wieder Volkes Wille beugen wollte und gebannt an bunten Diagrammen bastelte und der Sozialismus zwanzig Jahre nach seinem Sturz sich anschickte, uns eine thüringische Version der „ewigen Wiederkehr des Gleichen“ vorzuführen – ätsch, doch Sieger der Geschichte!?

Da half es jedem europäischen Kulturmenschen (und auch den außereuropäischen), wenn er sich verwirrt ab- und hoch erfreut dem Süden zuwandte: Hier fördert die ewige Wiederkehr des Gleichen durchaus neue Ergebnisse zutage.

Im Vorfeld des 272. Mailänder Derbys hatte Inter-Coach José „the special one“ Mourinho die Favoritenrolle dem Rivalen Milan zugeschoben. Und in der Tat waren die Rossoneri gut in die Saison gestartet, besonders der viel kritisierte Ronaldinho konnte glänzen. Inter dagegen war am ersten Spieltag gegen Aufsteiger Bari zu Hause nicht über 1:1 hinaus gelangt. Beim Derby kam nun alles anders: Inter zerlegte Milan mit hohem fußballerischen Können. Vor allem die Neuzugänge trumpften auf. Thiago Motta besorgte nach flotter Kobination des 1:0. Dann wurde Eto’o im Milan-Strafraum gelegt – Diego Milito traf vom Punkt. Noch vor der Pause erhöhte Maicon auf 3:0. Sneijder nervte seinen Gegenspieler Gattuso derart heftig, dass dieser bereits nach 40 Minuten nach Hause gehen durfte (siehe unten!!!). Ein Großteil der Milan-Tifosi tat es ihm gleich, sodass sie Stankovics 4:0 in der zweiten Hälfte nicht mehr erlebten.

Ähnlich schwungvoll präsentierte sich Ex-Schummelmeister Juve, der bereits am zweiten Spieltag zur Roma reisen musste und in der ewigen Stadt prompt 3:1 gewann – die Tore besorgten die Neuzugänge Diego (2), der eine tolles Spiel ablieferte, und Felipe Melo (1); de Rossi konnte zwischenzeitlich ausgleichen. Roma-Trainer Spalletti zog bereits am Dienstag Kosequenzen: Er trat zurück. Schon in der letzten Saison hatte er über eine gewisse Amtsmüdigkeit geklagt. Der schlechte Saisonauftakt (zwei Niederlagen) tat ein Übriges. Als heißer Nachfolgekandidat gilt Claudio Ranieri (früher mal bei Valencia, Chelsea und Juve) – leider kein Trainer, der sich hoher Wertschätzung bei den Fans erfreut. Macht nix, sagte sich Roma-Präsidentin Rosella Sensi und lud den guten Mann zu Verhandlungen ein. Nun könnte der Betonfußball bald um eine römische Variante reicher sein.

Auch in good old Schpanien rollt der Ball wieder. Real konnte die investierten 250 Millionen bereits am Sonnabend in einen glanzlosen 3:2-Heimsieg gegen La Coruna ummünzen (im Jargon des Real-Präsi Perez: amortisieren). Stadtrivale Atletico kam gegen Malaga unter die Räder. Valencia gewann gegen den ambitionierten FC Sevilla. Barca wiederum musste nach dem Supercup-Erfolg gegen Donezk auf Messi verzichten, der sich für die argentinische Nationalmannschaft eine Auszeit von Coach Pep Guardiola erbeten hatte. Trotzdem wurde ein spielerisch beeindruckender Sieg gegen Sporting Gijon herausgekickt. Ibrahimovic stürmte neben den Eigengewächsen Bojan und Pedro. Tore: Bojan, Keita und Ibrahimovic – übrigens alle per Kopf. Leider verletzten sich Linksverteidiger Maxwell und Bojan. Jute Besserung!

Und noch etwas: Da an dieser Stelle Zlatan Ibrahimovic immer besonders kritisch beäugt wurde, soll nun auch mal was richtig Nettes über ihn berichtet werden. Wie in den letzten Wochen durchsickerte, verzichtete der sympathische Stürmer auf 4,5 Millionen Euro Gehalt, um zu Barca wechseln zu können. Für die Zahlenfüchse: statt der 13,5 Mio (bei Inter) gibt’s jetzt nur noch 9 Mio in die Lohntüte. – Allerdings ist das Leben in Mailand auch im Schnitt 4,5 Mio Euro im Jahr teurer als zum Beispiel in Barcelona, Dresden oder Erfurt. 

Gennaro Gattuso is back in town!

Unser liebster Terrier Gennaro Gattuso und dieses verdammte Temperament.