Mittwoch, 25. November 2009

Der Südligenbericht von Catherine Zeta-Bohlen

Clash of the South-Chefs (Barca vs. Inter) 


Der ganz große fußballerische Leckerbissen war es ja dann doch nicht (oder doch?), was aber vor allem daran lag, dass Inter nicht aus den Puschen kam, wie das früher mal hieß. Gefühlte zwei Mal schossen die Schwarzblauen auf das Gehäuse von Victor Valdés. Nach einer knappen halben Stunde war die Sache gegessen, Barce führte 2:0, spielte sicher und schnell (Ballbesitz; Ballbesitz, Ballbesitz und Pressing ohne Ballbesitz), und das auch ohne Messi, Ibrahimovic und Yaya Touré. Und selbst der Depressions-geplagte Iniesta wirkte so, als hätte er nach Monaten wieder ein wenig Freude am Fußballspielen gefunden. Trainer Guardiola ließ ihn diesmal auf rechts spielen, was eine gute taktische Idee zu sein schien. 

Und eigentlich war es der Abend des Samuel Eto’o, der nach seinem Verkauf zu Inter an die Wirkungsstätte seiner früheren Heldentaten zurückkehrte. Und eigentlich wirkte alles ein wenig so wie bei einem Freundschaftsspiel – man herzte und liebkoste sich vor und nach dem Spiel, und selbst José „the special one“ Mourinho war recht zahm und freundlich seiner Umwelt gegenüber (wahrscheinlich freute auch er sich ein wenig, an alter Wirkungsstätte vorbeizuschauen). 

Und trotzdem und gerade wegen Samuel Eto’o war es ein Abend voll Wehmut und Melancholie: Der Kameruner wurde beim Aufwärmen von den Barca-Fans mit Applaus bedacht und deutete daraufhin auf sein Herz (also da, wo es ungefähr in seinem Körper sitzt), die ehemaligen Kollegen wollten vor Anpfiff im Spielergang den Stürmer alle mal anfassen und mit ihm reden… Und nach dem Spiel gab er dann zusammen mit Piqué (Torschütze zum 1:0) ein Interview, bei dem es natürlich darum ging, wie es so sei, sich in der Gästekabine umzuziehen. Und was sagte er? Barca würde er immer in seinem Herzen tragen. Doch nun spiele er für einen anderen Verein, so sei halt der Fußball… Ja, so war es wohl schon immer, auch wenn die Zeiten sich angeblich ständig ändern (was auf die Zeit aber nicht auf die Menschen zutreffen mag): Man verlässt sein Dorf, sein Viertel, seine Heimat, weil man in die Fremde muss. Und daher wird ihm Piqué auf dem Weg in die Kabinen sicher folgendes Novalis-Zitat zum Abschied mit auf den Weg gegeben haben: „Wohin gehen wir? Immer nach Hause.“ 

Eto’o schließt das Interview, indem er die Hoffnung äußert, man möge sich doch zum Finale im Santiago Bernabeú in Madrid 2010 wiedersehen. 

So geschehe es denn! 

Freitag, 20. November 2009

Was entspricht denn nun eher dem Fußball und seiner großen, weiten Welt?

Das, was so in Ägypten/Algerien abging, oder doch mehr die "Café King"-Action
Hm, derzeit tendiere ich eher Richtung Nordafrika (obwohl ich doch Europa so liebe...). Aber vielleicht ändere ich auch noch meine Meinung. Und vielleicht ist ja die Verbindung von Wettbetrug und Gewalt die geilste Sache in der Welt des Fußballs überhaupt. Aber auch nur vielleicht.

Donnerstag, 19. November 2009

Das nächste Mal entscheiden wir, wer mitfährt!

Wer lieber Yahia statt Zidan, CRonaldo statt Dzeko, Dedic statt Arschawin, Anelka statt Keane, Charisteas statt Schewschenko Fußball spielen sehen möchte, der ist im nächsten Jahr bei der WM in Südafrika bestens aufgehoben.