Mittwoch, 24. Februar 2010

New-School-Männerfeindschaft, Teil I

Früher prügelte man sich die Scheiße aus dem Leib, heute liest man einfach die Autobiographie des anderen nicht…  


Wie schlimm es um das Verhältnis Mourinho-Ancelotti wirklich steht, kann man heute Abend ab 20:45 im San Siro zu Milano bewundern – sollte bis dahin nicht das Öl aus der sabotierten Raffinerie bis in die lombardische Metropole gekrochen sein. (Die Ölmagnaten Massimo Moratti und Roman Arkadjewitsch Abramowitsch beteuern angeblich ihre Unschuld.) 

Montag, 15. Februar 2010

Auch wenn es erschreckend ist und anders schöner wäre,

aber: Kontinuität scheint leider eine ziemlich ambivalente Sache zu sein, besonders wenn sie dann plötzlich mal endet.
 
Barca war 21 Spieltage in der heimischen, schpanischen Liga ungeschlagen. (Am Sonntag nun gab's die erste Saisonpleite, bei Atletico Madrid, die oft wenig auf die Reihe kriegen. Außer wenn sie zu Hause gegen Barca spielen.) 

Glenn Gould beschäftigte sich sein Leben lang mit den Fugen-Kompositionen Bachs. Und sicher gab es bei dieser Auseinandersetzung auch Höhen und Tiefen. Aber am Ende stand dann doch irgendwie ein Sieg, wie man dieser späten Aufnahme entnehmen kann… (Ein Vergleich früher und später Aufnahmen: "Bach/Glenn Gould: The Art of the Fugue" Sony 2002.) 


Freitag, 12. Februar 2010

Hitz vs. di Canio?

Viel wurde drüber geschrieben und die Stirn gerunzelt und darüber spekuliert, wie Hitzelsberger als angeblicher "Intellektueller" und Anti-Rechts-Kämpfer denn bei den Laziali ankommen werde. – Sportlich bisher eher mäßig (Heimniederlage gegen Catania). 
In der guten, alten Heulsusen-Wochenzeitung "Die Zeit" gibt Hitz Auskunft über seine Bedenken, aber auch über seine (sympathisch zu nennende) Unvoreingenommenheit den Lazio-Fans gegenüber. Und: Hitz könnte es schaffen! Statt römischen Grüßen, di Canio-Verehrungen, menschen- und minderheitenverachtenden Sprüchen und Transparenten endlich ein gepflegter, zivilgesellschaftlicher und natürlich intellektueller Umgang auf Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nach dem deutschen Grundgesetz. 
Und dann hätten wir es geschafft – Rom endlich/wieder deutsch! 
Wir wünschen da Hitz viel Erfolg in der ewigen Stadt.

Montag, 1. Februar 2010

Statt des obligaten Umfallens eines Reissackes in China…

… tut sich ein Lazio-Spieler in Turin beim Torjubel den Kopf so weh, dass dieser anfängt zu bluten. Pazza Platzwunde!