Dienstag, 25. Mai 2010

Langweilige Lieblingsbeschäftigung, alphabetisch geordnet


Angebliche, bald kommende Real-Neuzugänge: 

di María, Ángel Fabián
Dzeko, Edin
Lampard, Frank
Maicon, Douglas Sisenando
Milito, Diego
Navas, Jésus
Pato, Alexandre
Silva, David
Tévez, Carlos

Freitag, 21. Mai 2010

Schweigeminute



is nen Buch von Siegfried Lenz, raunt der Bildungsbürger. 
Der tribuenenbrand meint: Schweigeminute, das war in der abgelaufenen Saison ein häufig (inflationär, wird hier übrigens nicht gesagt) zu beobachtendes Phänomen auf den europäischen Fußballplätzen. Robert Enke, Flugzeugabsturz mit polnischer Politprominenz, Erdbeben auf Haiti und in Chile, Juan Antonio Samaranch, Aschewolke – Vorraussetzungen und Gründe für eine Schweigeminute wollten einfach nicht abreißen, und Grund zur Trauer gibt's ja irgendwie immer. 
In einer großangelegten, inter-, intra- und metadisziplinären Studie wollen wir nun diesem Phänomen nachgehen und haben auch schon die Ebert-, die Naumann-, die Adenauer-, die Böll-, die Luxemburg-Stiftung sowie alle jemals existierenden Goethe-Institute ins Boot geholt. Darum sind wir in nächster Zeit erst einmal vor allem mit dem Geldzählen beschäftigt. Unsere Ergebnisse werden wir in 20 Jahren an gleicher Stelle präsentieren. (Foto: thetelf)

Dienstag, 18. Mai 2010

Der Südligenbericht von Catherine Zeta-Bohlen


One-Way-Ticket nach Madrid? 

Nachdem sich neben Benfica Lissabon, Olympique Marseille und dem FC Barcelona auch Inter Mailand über eine weitere Meisterschaft im Süden freuen durfte, tauchten bereits bei den Meisterschaftsfeierlichkeiten in der lombardischen Hauptstadt erste Fragen, José "the special one" Mourinho betreffend, auf. Denn dieser glänzte nämlich durch Abwesenheit bei der Party und hatte zuvor seinen Wunsch geäußert, möglichst bald einmal Real Madrid zu trainieren (bei Inter fühlte er sich ja nie so wohl). 
Da trifft es sich ganz gut, dass der aktuelle Übungsleiter der weißen Unsympathen, Manuel Pellegrini, auf Grund der nicht gewonnenen Titel eine eher schwindende Lobby in der schpanischen Hauptstadt hat. Und Real-Präsident Florentino "was kostet die Welt" Perez soll angeblich schon Frank Lampard als kleinen, möglichen Willkommensgruß für den Portugiesen verpackt haben (neben weiteren geplanten Neuzugängen wie de Rossi und Pato). 
Pikant wäre die Verpflichtung u.a. auch wegen Mourinhos früherer Tätigkeit für den FC Barcelona, wo er sich erst als Dolmetscher, später als Co-Trainer Meriten und Sympathien bei den Spielern erwarb. Doch in den letzten Jahren war ja gerade Barca so etwas wie eine Obsession Mourinhos bei seinen Champions League-Duellen (mit Chelsea und Inter). Und scheinbar kann ihn nun niemand mehr, Pep Guardiola vielleicht ausgenommen, in Barcelona leiden. Also wäre der Gang zu Real nur eine logische Konsequenz (auf dass Hass und Antipathien ewig fruchtbar bleiben). 
Im Gegenzug sollte vielleicht der noch Real-Spieler Gutí, der angeblich die Schnauze von Madrid voll hat, als Fashion-Beauftragter o.ä. zu Barca gehen. 1:1, könnte man dann sagen. 

Was noch gegen einen Mourinho-Wechsel zu Real spricht: Solche feinen italienischen Interviews (direkt nach dem Meisterschaftsgewinn in Siena) bekäme man sicher nicht mehr zu sehen/hören. 

Dienstag, 11. Mai 2010

Jungsfreuden, die Zweite: Wiederholungstäter Piqué (mit sweety Bojan)



Besten Dank an Herrn K. aus B. für den Hinweis


Ohne Zweifel, ein schönes Bild, mit schönen Menschen … Vielleicht liegen die Gründe für Barcas famoses Teambuilding auf einer uns nicht bekannten Ebene, und wir sollten Stillschweigen darüber bewahren, um das alles nicht zu stören. (Vielleicht hatten Ibrahimovic und Piqué aber auch nur eine handfeste Meinungsverschiedenheit und gingen sich auf dem Parkplatz an die schönen Sachen.) 
Zu recht wurde darauf hingewiesen, dass das Foto merkwürdigerweise vor dem wichtigen Auswärtsspiel Barcas beim FC Sevilla auftauchte. Und um Barca aus dem Tritt zu bringen, würde Real auch vor dem Einsatz einer Atombombe nicht zurückschrecken. Leisten könnte sie sich Florentino Perez sicher. Und wahrscheinlich hat er auch schon eine …

Und hier noch Ibras Beweisführung, dass er nicht schwul ist – alle Menschen mit schönen Schwestern sind nun recht herzlich zu einem Besuch in Ibras Haus eingeladen. 

Sonntag, 9. Mai 2010

Hätte mir jemand vor der Saison gesagt,


dass 96 Punkte nicht für die Meisterschaft reichen werden, hätte ich geantwortet: Quatsch mich nicht voll! 
Zum Glück hat dieses Gespräch nie stattgefunden. Denn sonst wäre jetzt eine massive Entschuldigung fällig.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Im Finale der Coppa Italia

zwischen der Roma und Inter am gestrigen Abend in der ewigen Stadt wurde gefühlt höchstens eine halbe Stunde Fußball gespielt. (Aber spannend war's, und diese abartigen Klischees über den italienischen Fußball gingen mir schon immer auf die Nerven … Also: Ruhe!) Alles Nähere hier
Und so endete das Spiel: 



(Sneijder verletzte sich in der sechsten Minute – ein finsterer Bayern-Dusel-Virus sprang ihm in den Oberschenkel und legte diesen lahm.)   

Dienstag, 4. Mai 2010

Hier spielt eine Mannschaft

gegen eine andere, die gar nicht auf dem Platz steht, indem sie gegen die, die tatsächlich auf dem Platz steht, nicht richtig mitspielt. Und die Fans wollen es genauso haben. 



Die Partie heißt Lazio gegen Inter, gleichzeitig heißt sie aber auch Inter gegen Roma, denn die sitzt Inter im Meisterschaftskampfnacken; und da Lazio die Roma, und Roma Lazio, überhaupt nicht leiden kann, heißt das Spiel eigentlich Lazio gegen Roma, doch die steht ja gar nicht auf den Platz, soll aber nicht, geht es nach den Laziali, Meister werden; also spielt genau genommen Inter gegen Inter, da ja Lazio in diesem Meisterschaftskampf für Inter, also gegen die Roma, ist; und wenn man kleinlich ist, dann hätte das Spiel gar nicht stattfinden brauchen, weil ja gar kein richtiger Gegner auf dem Platz stand. 
Einerseits lustig. Andererseits … Die Aversion, der Hass scheißen auf einen fairen Wettbewerb. (Man beachte: Minute 1:30 – Pfiffe des Heimpublikums bei einem Lazio-Angriff; Minute 3:00 – Jubel des gesamten Stadions beim 0:1.)